Steven Zuber, Josip Drmic und Co.: Die teuersten Transfers der Schweizer Super League

Die Schweizer Super League haben schon in der Vergangenheit viele Spieler als Sprungbrett für den Wechsel zu einem internationalen Spitzenklub genutzt. Als Beispiele dienen dafür aus den 90er-Jahren Giovane Elber oder die damaligen Stars der Eidgenossen wie Ciriaco Sforza, Stephane Chapuisat und Alain Sutter sowie aktuell auch Namen wie Xherdan Shaqiri, Timm Klose oder Granit Xhaka.

Und auch im Transfersommer 2013 hat die Super League wieder einige namhafte Abgänge ins Ausland zu vermelden, auch wenn die Leistungsträger des FC Basel, bei denen ein Wechsel erwartet wurde, bislang noch keinen neuen Klub haben. Dass Torhüter Yann Sommer, Flügelflitzer Valentin Stocker und die Innenverteidiger Fabian Schär und Aleksandar Dragovic aber allesamt in Basel bleiben, ist nüchtern betrachtet nicht zu erwarten. Bislang hat der Schweizer Meister mit Mittelfeldspieler Cabral (AFC Sunderland), Angreifer Jacques Zoua (Hamburger SV) und Rechtsverteidiger Markus Steinhöfer (noch ohne Verein) erst drei Spieler ziehen lassen müssen, die man auch gerne behalten hätte.

Teuerster Verkauf der Super League ist aktuell U-21-Nationalspieler Steven Zuber, für den ZSKA Moskau 3,6 Millionen Euro an den Grasshopper Club Zürich überwiesen hat. Dahinter folgt Jung-Nationalspieler Josip Drmic, der dem 1. FC Nürnberg rund drei Millionen Euro wert ist. Etwas weniger, genau 2,8 Millionen Euro, bezahlt derweil der türkische Erstligist Kasimpasa für die Dienste des Argentiniers Ezequiel Óscar Scarione an den FC St. Gallen. Und für 2,6 Millionen Euro verlässt der nordirische Nationalspieler Kyle Lafferty den FC Sion nach nur einem Jahr schon wieder, um künftig für den italienischen Erstliga-Absteiger US Palermo auf Torejagd zu gehen. Während der HSV noch eine Million Euro für Zoua an Basel überweist und der FC Turin sich die Verpflichtung von Alexander Farnerud von den Young Boys Bern 1,8 Millionen Euro kosten ließ, gingen alle anderen Spieler ablösefrei oder für vergleichsweise geringe Beträge im niedrigen sechsstelligen Bereich.

Den teuersten Einkauf getätigt haben bislang die Young Boys, die Steve von Bergen aus Palermo in die Schweiz zurückholten. Der ehemalige Deutschland-Legionär (Hertha BSC) kostet Bern 1,2 Millionen Euro. Den zweiten Millionentransfer dieses Sommer leistete sich der FC Sion, der den zypriotischen Offensivmann Demetris Christofi für 1,1 Millionen Euro von Omonia Nikosia loseiste.

Noch ist die Transferperiode in der Schweiz und in allen anderen Ländern Europas aber noch lange nicht beendet, sodass noch die eine oder andere Million umgesetzt werden dürfte.