Super League: FC Basel und Grasshopper-Club Zürich trennen sich 1:1

Vor dem letzten und über den Achtelfinal-Einzug entscheidenden Gruppenspiel in der Champions League beim FC Schalke 04 hat der FC Basel seine Tabellenführung in der Schweizer Super League behaupten können. Im Spitzenspiel Erster gegen Zweiter kam der amtierende Meister gegen den Grasshopper-Club Zürich aber nicht über ein 1:1 hinaus, mit die Mannschaft von Trainer Murat Yakin am Ende aber hochzufrieden sein musste.

Fussball Stadion St. Jakob ParkDenn nachdem Izet Hajrovic die Grasshoppers nach 36 Minuten in Führung geschossen hatte, sah es lange Zeit so aus, als könnten die von Michael Skibbe trainierten Zürcher nach Punkten zu Basel aufschließen. Giovani Sio, der anstelle des später eingewechselten Marco Streller als einzige Spitze begann, rettete Basel schließlich erst in der dritten Minute der Nachspielzeit einen Punkt und zumindest noch einen Zähler Vorsprung auf Rang zwei, den nun der FC Luzern belegt. Die Grasshoppers rutschten durch das Remis in Basel hingegen auf den dritten Platz ab und liegen weiter drei Zähler hinter dem Spitzenreiter zurück.

Luzern hatte allerdings gegen den FC Aarau lange Zeit unerwartet große Mühe und kam gegen den Tabellenvorletzten erst vier Minuten vor dem Ende durch Außenverteidiger Sally Sarr zum späten Siegtreffer. Punktgleich mit Luzern folgt auf dem vierten Platz der FC St. Gallen, der sich zu Hause gegen den FC Sion keine Blöße gab und einen verdienten 2:0-Erfolg feierte. Marco Mathys nach einer Stunde und Sebastien Wüthrich nach 65 Minuten erzielten die beiden Tore zum Sieg. Nur noch Tabellenfünfter mit einem Punkt weniger als Luzern und St. Gallen sind die Young Boys Bern, die eine Woche nach dem 2:2 gegen Basel beim FC Thun eine nicht unbedingt zu erwartende 0:1-Niederlage kassierten. Für Thun erzielte Christian Schneuwly schon in der 23. Minute das Tor des Tages.

Den höchsten Sieg des Spieltages landete der FC Zürich, der das abgeschlagene Schlusslicht FC Lausanne-Sport mit einem 0:4 im Gepäck auf die Heimreise schickte. Marco Schönbächler eröffnete den Torreigen nach 28 Minuten und in der zweiten Hälfte legten dann Avi Rikan (58.), Davide Mariani (81.) und Jorge Teixeira (84.) drei weitere Treffer nach.

Am kommenden Wochenende steigt in der Super League nun noch der 18. Spieltag, ehe die Liga nach sechs Wochen Pause erst am ersten Februar-Wochenende wieder den Betrieb aufnimmt. Zunächst einmal geht der Blick nun aber nach Schalke, wo der Großteil der Schweiz dem FC Basel die Daumen drücken dürfte.

 

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