Super League: Schlusslicht Lausanne muckt auf – Remis im Top-Spiel

Fans des FC ZürichIn der Schweizer Super League wird es womöglich doch noch sowohl an der Tabellenspitze als auch im Abstiegskampf richtig spannend. Ganz vorne steht zwar nach wie vor der FC Basel, doch ist der Vorsprung des Titelverteidigers auf die Young Boys Bern am Wochenende auf nur noch drei Punkte geschmolzen.

Basel kam im Spitzenspiel beim weiterhin mit sechs Zählern Rückstand drittplatzierten Grasshopper-Club Zürich nicht über ein 1:1 hinaus und musste sogar froh sein, dass Valentin Stocker sechs Minuten nach der Führung für die Grasshoppers durch Daniel Pavlovic in der 51. Minute zumindest noch der Ausgleich gelungen ist.

Ansonsten wären die Berner Young Boys, die das Verfolgerduell mit 2:1 beim FC Luzern für sich entschieden, bis auf zwei Zähler herangerückt. Für Bern traf Yuya Kubo (10./55.) doppelt, doch am Ende war nach dem Anschlusstreffer für Luzern durch Mahmoud Kahraba in der 72. Minute dennoch Zittern angesagt. Für Luzern, das als Vierter nun schon acht Punkte hinter Basel liegt, dürfte sich das Thema Meisterschaft mit der insgesamt siebten Niederlage der Saison wohl erledigt haben. Gleiches gilt für den fünftplatzierten FC Zürich mit noch einem Zähler weniger, der allerdings beim FC Aarau mit 2:1 die Oberhand behielt. Nachdem Alain Schultz die Gastgeber kurz vor der Pause in Führung geschossen hatte, gelang Avi Rikan in der 55. Minute zunächst der Ausgleich, ehe sich Pedro Henrique zwei Minuten vor Schluss nervenstark zeigte und per Strafstoß den Siegtreffer für die Gäste markierte.

Im Abstiegskampf muckt derweil der FC Lausanne-Sport, der im Winter schon abgeschrieben war, weiterhin auf. Das Schlusslicht feierte nach dem 2:1 beim FC Sion zwei Wochen zuvor mit einem überraschend klaren 3:0 gegen den FC St. Gallen schon den zweiten Sieg im neuen Jahr und konnte den Rückstand ans rettende Ufer auf vier Punkte verkürzen. Für Lausanne trafen Pascal Feindouno (37.), Yoric Ravet (55.) und Miha Mevlja zum erst vierten Saisonsieg.

So viele Erfolge hat auch der FC Sion auf dem Konto, der nunmehr wieder zittern muss. Denn während Lausanne punktet, läuft es bei Sion auch nach dem abermaligen Trainerwechsel von Laurent Roussey zu Raimondo Ponte nicht. Sion verlor beim FC Thun mit 1:3 und war dabei mehr oder weniger chancenlos. Nur dank eines Elfmeters gelang Dario Vidosic sechs Minuten vor dem Ende der Ehrentreffer, nachdem zuvor Luca Zuffi, Berat Sadik und Adrian Nikci mit ihren Toren schon bis zur 50. Minute für ein klares 3:0 gesorgt hatten.

Bild: Wikimedia/ Zemoun666 (CC BY 2.0)