Archiv für den Monat: Juli 2013

Wer wird Formel 1 Weltmeister?

Sebastian Vettel hat es tatsächlich geschafft. Nach Michael Schumacher ist der Heppenheimer erst der zweite Deutsche, der das Heimrennen aller Piloten mit bundesdeutscher Fahrerlizenz gewinnen konnte. Der deutsche Rekordweltmeister konnte zuletzt 2006 in Deutschland gewinnen. Seitdem waren die Piloten in ihrem Heimatland beeindruckend erfolglos. Diesen von der Presse als „Fluch“ titulierten Zustand, den Vettel nun aufgehoben hat, musste Schumacher unter anderen selbst drei Mal erleben, als er sich von 2010 bis 2012 im Mercedes bei dem Vorhaben die Zähne ausbiss, auf dem Hockenheimring oder am Nürburgring ein gutes Resultat zu ergattern.

Sieg verschafft Vettel etwas Luft in der WM

Es hätten die acht Tage von Sebastian Vettel sein sollen. Der Formel 1 Pilot hatte beste Aussichten, nicht nur am Nürburgring zu gewinnen, sondern auch den englischen Grand Prix, der inzwischen zum Synonym für das Schlagwort „Reifenchaos“ geworden ist, zu siegen. Ironischerweise waren es dort nicht die Reifen, die Vettel deutlich in Führung liegend zum Verhängnis wurden, sondern sein Fahrzeug. Hätte Vettel beide Rennen gewonnen, hätte er so deutlich in Führung der WM gelegen, dass sein vierter Titel in Reihe wohl nur noch Formsache gewesen wäre. Doch Vettel fiel aus: Der Sieg in Deutschland half ihm nun dabei, sich nur wieder etwas Luft im WM Kampf zu verschaffen. Aktuell liegt er mit 153 Zählern 34 Punkte vor Fernando Alonso und 41 Zähler vor Kimi Raikkönen. Dank der 25 Punkte, die es für einen Sieg gibt, ist dies alles andere als ein beeindruckender Vorsprung, zumal insbesondere Alonso immer wieder mehr aus seinem Ferrari holen kann als gedacht.

Wetten lohnen sich

Wer noch nach einer passenden Sportwette sucht, bei der er vielleicht sogar einen Deutschen unterstützen kann, der ist deshalb in der Formel 1 im Moment goldrichtig. Vettel hat zwar die schlechtesten Quoten, doch diese sind aufgrund des geringen Vorsprungs noch immer so gut, dass hier ein wirklich schöner Gewinn wartet. Wer lieber auf den ganz großen Profit geht, kann sich stattdessen auch für Alonso oder den Finnen entscheiden. Interessant wäre auch Niko Rosberg: Dieser hat derzeit 84 Zähler, konnte aber schon zwei Rennen dieses Jahr gewinnen. Stabilisiert sich Mercedes, könnte er in der zweiten WM Hälfte richtig aufdrehen.

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Steven Zuber, Josip Drmic und Co.: Die teuersten Transfers der Schweizer Super League

Die Schweizer Super League haben schon in der Vergangenheit viele Spieler als Sprungbrett für den Wechsel zu einem internationalen Spitzenklub genutzt. Als Beispiele dienen dafür aus den 90er-Jahren Giovane Elber oder die damaligen Stars der Eidgenossen wie Ciriaco Sforza, Stephane Chapuisat und Alain Sutter sowie aktuell auch Namen wie Xherdan Shaqiri, Timm Klose oder Granit Xhaka.

Und auch im Transfersommer 2013 hat die Super League wieder einige namhafte Abgänge ins Ausland zu vermelden, auch wenn die Leistungsträger des FC Basel, bei denen ein Wechsel erwartet wurde, bislang noch keinen neuen Klub haben. Dass Torhüter Yann Sommer, Flügelflitzer Valentin Stocker und die Innenverteidiger Fabian Schär und Aleksandar Dragovic aber allesamt in Basel bleiben, ist nüchtern betrachtet nicht zu erwarten. Bislang hat der Schweizer Meister mit Mittelfeldspieler Cabral (AFC Sunderland), Angreifer Jacques Zoua (Hamburger SV) und Rechtsverteidiger Markus Steinhöfer (noch ohne Verein) erst drei Spieler ziehen lassen müssen, die man auch gerne behalten hätte.

Teuerster Verkauf der Super League ist aktuell U-21-Nationalspieler Steven Zuber, für den ZSKA Moskau 3,6 Millionen Euro an den Grasshopper Club Zürich überwiesen hat. Dahinter folgt Jung-Nationalspieler Josip Drmic, der dem 1. FC Nürnberg rund drei Millionen Euro wert ist. Etwas weniger, genau 2,8 Millionen Euro, bezahlt derweil der türkische Erstligist Kasimpasa für die Dienste des Argentiniers Ezequiel Óscar Scarione an den FC St. Gallen. Und für 2,6 Millionen Euro verlässt der nordirische Nationalspieler Kyle Lafferty den FC Sion nach nur einem Jahr schon wieder, um künftig für den italienischen Erstliga-Absteiger US Palermo auf Torejagd zu gehen. Während der HSV noch eine Million Euro für Zoua an Basel überweist und der FC Turin sich die Verpflichtung von Alexander Farnerud von den Young Boys Bern 1,8 Millionen Euro kosten ließ, gingen alle anderen Spieler ablösefrei oder für vergleichsweise geringe Beträge im niedrigen sechsstelligen Bereich.

Den teuersten Einkauf getätigt haben bislang die Young Boys, die Steve von Bergen aus Palermo in die Schweiz zurückholten. Der ehemalige Deutschland-Legionär (Hertha BSC) kostet Bern 1,2 Millionen Euro. Den zweiten Millionentransfer dieses Sommer leistete sich der FC Sion, der den zypriotischen Offensivmann Demetris Christofi für 1,1 Millionen Euro von Omonia Nikosia loseiste.

Noch ist die Transferperiode in der Schweiz und in allen anderen Ländern Europas aber noch lange nicht beendet, sodass noch die eine oder andere Million umgesetzt werden dürfte.