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Super League: Schlusslicht Lausanne muckt auf – Remis im Top-Spiel

Fans des FC ZürichIn der Schweizer Super League wird es womöglich doch noch sowohl an der Tabellenspitze als auch im Abstiegskampf richtig spannend. Ganz vorne steht zwar nach wie vor der FC Basel, doch ist der Vorsprung des Titelverteidigers auf die Young Boys Bern am Wochenende auf nur noch drei Punkte geschmolzen.

Basel kam im Spitzenspiel beim weiterhin mit sechs Zählern Rückstand drittplatzierten Grasshopper-Club Zürich nicht über ein 1:1 hinaus und musste sogar froh sein, dass Valentin Stocker sechs Minuten nach der Führung für die Grasshoppers durch Daniel Pavlovic in der 51. Minute zumindest noch der Ausgleich gelungen ist.

Ansonsten wären die Berner Young Boys, die das Verfolgerduell mit 2:1 beim FC Luzern für sich entschieden, bis auf zwei Zähler herangerückt. Für Bern traf Yuya Kubo (10./55.) doppelt, doch am Ende war nach dem Anschlusstreffer für Luzern durch Mahmoud Kahraba in der 72. Minute dennoch Zittern angesagt. Für Luzern, das als Vierter nun schon acht Punkte hinter Basel liegt, dürfte sich das Thema Meisterschaft mit der insgesamt siebten Niederlage der Saison wohl erledigt haben. Gleiches gilt für den fünftplatzierten FC Zürich mit noch einem Zähler weniger, der allerdings beim FC Aarau mit 2:1 die Oberhand behielt. Nachdem Alain Schultz die Gastgeber kurz vor der Pause in Führung geschossen hatte, gelang Avi Rikan in der 55. Minute zunächst der Ausgleich, ehe sich Pedro Henrique zwei Minuten vor Schluss nervenstark zeigte und per Strafstoß den Siegtreffer für die Gäste markierte.

Im Abstiegskampf muckt derweil der FC Lausanne-Sport, der im Winter schon abgeschrieben war, weiterhin auf. Das Schlusslicht feierte nach dem 2:1 beim FC Sion zwei Wochen zuvor mit einem überraschend klaren 3:0 gegen den FC St. Gallen schon den zweiten Sieg im neuen Jahr und konnte den Rückstand ans rettende Ufer auf vier Punkte verkürzen. Für Lausanne trafen Pascal Feindouno (37.), Yoric Ravet (55.) und Miha Mevlja zum erst vierten Saisonsieg.

So viele Erfolge hat auch der FC Sion auf dem Konto, der nunmehr wieder zittern muss. Denn während Lausanne punktet, läuft es bei Sion auch nach dem abermaligen Trainerwechsel von Laurent Roussey zu Raimondo Ponte nicht. Sion verlor beim FC Thun mit 1:3 und war dabei mehr oder weniger chancenlos. Nur dank eines Elfmeters gelang Dario Vidosic sechs Minuten vor dem Ende der Ehrentreffer, nachdem zuvor Luca Zuffi, Berat Sadik und Adrian Nikci mit ihren Toren schon bis zur 50. Minute für ein klares 3:0 gesorgt hatten.

Bild: Wikimedia/ Zemoun666 (CC BY 2.0) 

Europa League: FC Basel nach 0:0 bei Maccabi Tel Aviv mit guten Karten

Torwart Sommer vom FC BaselNach dem optimalen Start in die Rückrunde der Super League mit drei Siegen in den drei Spielen beim FC Lausanne-Sport (3:1), gegen die Young Boys Bern (3:2) und gegen den FC Sion (1:0) sowie dem souveränen 6:1 im Viertelfinale des Pokals beim FC Le Mont hat sich der FC Basel auch in der Europa League eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in der Zwischenrunde am kommenden Donnerstag gegen Maccabi Tel Aviv verschafft.

Beim israelischen Spitzenklub, der in der Gruppe hinter Eintracht Frankfurt, aber noch vor Apoel Nikosia und Girondins Bordeaux gelandet war, kam Basel zu einem torlosen Remis, mit dem jeder Sieg im Rückspiel zum Weiterkommen reichen würde. Allerdings ist das Ergebnis auch nicht ungefährlich, wäre doch jedes andere Unentschieden als ein 0:0 auch schon gleichbedeutend mit dem Ausscheiden.

Mit dem torlosen Unentschieden war man im Lager des FC Basel aber durchaus zufrieden. Schon die Aufstellung von Trainer Murat Yakin, der ohne den verletzten Kapitän Marco Streller im Angriff auskommen musste und darauf mit einer Dreier-Abwehrkette plus Sechser-Mittelfeld und nur einer Spitze reagierte, ließ vermuten, dass es der Schweizer Meister gar nicht unbedingt auf einen Sieg angelegt hatte.

Beim Rückspiel in Basel wird der FCB indes sicherlich anders auftreten. Im St. Jakob Park wird Basel kaum noch einmal ähnlich defensiv agieren, sondern möglicherweise auch wieder mit dem von Adduktorenproblemen geplagten Streller das Heil in der Offensive suchen, um das für das Weiterkommen mindestens nötige eine Tor zu erzielen.

Im Achtelfinale bekäme es Basel mit dem Sieger aus dem Duell Ajax Amsterdam gegen Red Bull Salzburg zu tun, der schon nach dem Hinspiel festzustehen scheint. Überraschend gewann der österreichische Vize-Meister in der Amsterdam-Arena mit 3:0 und wird sich die Runde der letzten 16 wohl kaum mehr nehmen lassen. Salzburg spielte vor 51.240 Zuschauern vor allem in der ersten Hälfte groß auf und ging schon nach 14 Minuten durch einen von Jonatan Soriano verwandelten Elfmeter in Führung. Nur sieben Minuten später schloss Sadio Mane eine herrliche Kombinationen der Mozartstädter bereits mit dem 0:2 ab und noch vor der Pause sorgte Soriano für das Highlight des Tages, als der spanische Kapitän der Roten Bullen kurz nach Überschreiten der Mittellinie abzog und perfekt über Ajax-Keeper Jasper Cillessen hinweg ins Netz traf.

Ajax wird trotz allen Potentials schon ein mittleres Wunder benötigen, um diesen Rückstand noch umzudrehen. Wahrscheinlicher ist aber, dass es im Achtelfinale zum Nachbarschaftsduell Österreich gegen Schweiz kommt, sofern der FC Basel die Hürde Tel Aviv meistert.

Bild: henrikalexandersen / Wikimedia  (CC BY 2.0) 

Super League: Knapper Sieg für den FC Basel

Fabian Frei FC BaselDer FC Basel setzt seinen Marsch zur Titelverteidigung in der Schweizer Super League weiter fort. Auch im dritten Spiel im neuen Jahr fuhr die Mannschaft von Trainer Murat Yakin einen Sieg ein, hatte mit dem Vorletzten FC Sion aber mehr Mühe als erwartet. Erst in der 57. Minute gelang Nationalspieler Fabian Frei mit einem verwandelten Elfmeter das Tor des Tages zum 1:0-Sieg, nachdem die vom neuen Trainer Raimondo Ponte gut eingestellten Gäste zuvor geschickt verteidigt hatten.

Basel verteidigte mit dem Sieg seinen Vorsprung von fünf Punkten auf die Young Boys Bern, die Schlusslicht FC Lausanne-Sport in einem unterhaltsamen Spiel mit 5:3 besiegten. Josef Martinez und Raphael Nuzzolo hatten die Young Boys schon nach 24 Minuten mit 2:0 in Führung geschossen, doch Ante Vukusic und Yannis Tafer gelang binnen acht Minuten der Ausgleich. Milan Gajic per Elfmeter und noch einmal Martinez sorgten dann aber für eine 4:2-Pausenführung und Michael Frey machte nach 49 Minuten dann für die Young Boys praktisch alles klar. Das 5:3 durch Tafer eine Viertelstunde vor dem Ende war dann nur noch Ergebniskosmetik.

Einen Punkt hinter Bern folgt der Grasshopper-Club Zürich, der nach der unerwarteten Heimniederlage gegen den FC Aarau eine Woche zuvor eine starke Reaktion zeigte und beim FC St. Gallen überraschend deutlich mit 5:1 gewann. Die Mannschaft von Trainer Michael Skibbe geriet zwar durch Philippe Montandon schon nach 15 Minuten in Führung, doch Nassim Ben Khalifa mit einem Doppelpack in der 38. und 51. Minute drehte die Partie schon bis kurz nach der Pause. Ebenfalls zweimal traf Munas Dabbur, der zunächst in der 69. Minute das 3:1 nachlegte und nach einem Platzverweis für St. Gallens Sebastien Wüthrich nach 82 Minuten auch das 4:1 besorgte. Für den 5:1-Endstand zeichnete schließlich in der letzten Minute Shkelzen Gashi verantwortlich.

Einen Zähler weniger als die Grasshoppers hat der viertplatzierte FC Luzern auf dem Konto, der den FC Aarau in einer turbulenten Schlussphase mit 3:2 besiegte. Nachdem Artur Ionita und Alexander Gonzalez bei einem Gegentreffer von Adrian Winter eine 2:1-Führung für Aarau herausgeschossen hatten, erhielt Luzern in der 80. und 90. Minute zwei Elfmeter zugesprochen, die Dimitar Rangelov und Mahmoud Kahraba zum am Ende glücklichen Sieg verwandelten.

In einem Mittelfeldduell besiegte außerdem der FC Zürich den FC Thun mit 3:1. Mario Gavranovic, Franck Etoundi und Armando Sadiku trafen für Zürich, während das zwischenzeitliche 1:2 durch Marco Schneuwly für Thun letztlich wertlos war.

Foto: henrikalexandersen / Wikimedia
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Super League, 20. Spieltag: FC Basel setzt sich mit 3:2 gegen Young Boys Bern ab

Streller vom FC BaselHätte sich der FC Basel einen Spieltag malen können, hätte dieser wohl genauso ausgesehen wie die 20. Runde der Raiffeisen Super League. So konnte Basel seinen Vorsprung auf Platz zwei auf nun schon fünf Punkte ausbauen und strebt mehr denn je der erfolgreichen Titelverteidigung entgegen.

In erster Linie ist dieser gewachsene Vorsprung natürlich das Verdienst des FC Basel selbst, der ein spektakuläres Top-Spiel gegen die zweitplatzierten Young Boys Bern am Ende mit 3:2 gewann. Dabei gingen die Young Boys in einer hart geführten Partie mit insgesamt acht gelben Karten nach 29 Minuten durch Leonardo Bertone in Führung und legten nur vier Minuten später durch Alexander Gerndt sogar den zweiten Treffer nach. Zu einem psychologisch wichtige Zeitpunkt zwei Minuten vor der Pause brachte Routinier Marco Streller Basel aber noch auf 1:2 heran, womit die Aufholjagd eingeläutet wurde. Marcelo Diaz zehn Minuten vor Schluss und Fabian Frei mit einem in der 89. Minute nervenstark verwandelten Elfmeter gaben dem Spiel schließlich die komplette Wende.

Erfreut zur Kenntnis genommen haben dürfte man in Basel auch die Ergebnisse der anderen Verfolger. Der Grasshopper-Club Zürich etwa unterlag überraschend dem FC Aarau mit 0:2. Linus Hallenius und Sven Lüscher erwischten GC schon in der fünften und 18. Minute mit zwei Treffern eiskalt. In der Folge fand die Mannschaft von Trainer Michael Skibbe nur langsam ins Spiel, kam aber nicht über den Anschlusstreffer durch Nassim Ben Khalifa in der 69. Minute hinaus.

Wie die Grasshoppers erlaubte sich auch der FC Luzern eine unerwartete Niederlage. Der Tabellenvierte, der nun sieben Punkte Rückstand auf Basel aufweist, verlor beim FC Thun mi 1:2. Andreas Wittwer brachte Thun schon nach sieben Minuten in Führung und noch vor der Pause gelang Christian Schneuwly das vorentscheidende 2:0. Nur in der Schlussphase wurde noch einmal ein wenig spannend, als Mahmoud Kahraba fünf Minute vor dem Ende Luzern mit dem Anschlusstreffer herangebracht hatte.

Den Spieltag perfekt für Basel machte schließlich die 0:2-Heimniederlage des FC St. Gallen gegen den FC Zürich. Stephane Nater besorgte dabei per Eigentor die Gästeführung und Pedro Henrique machte drei Minuten vor dem Abpfiff alles klar.

Im Duell Vorletzter gegen Letzter landete der FC Lausanne-Sport einen 2:1-Sieg beim FC Sion, mit dem die Mannschaft von Trainer Henri Atamaniuk noch einmal Hoffnung in Sachen Klassenerhalt hegen darf. Lausanne, für das Yoric Ravet doppelt traf, hat aber nach wie vor beträchtliche sieben Punkte Rückstand auf Sion.

Foto: Reto Stauffer, www.sportreporter.ch / Wikimedia
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Super League verliert im Transfer-Winter an Qualität

Es ist das Schicksal einer vergleichsweisen kleinen Liga wie der Schweizer Super League, regelmäßig die besten Spieler ins Ausland ziehen lassen zu müssen. So auch in der diesjährigen Winter-Transferperiode, die den Klubs in der Schweiz noch bis zum 15. Februar die Verpflichtung neuer Profis erlaubt. Weil in den großen Ligen wie England, Deutschland, Italien oder Frankreich das Transferfenster am 31. Januar geschlossen wurde, besteht für die Schweizer Klubs aber nicht mehr die ganz große Gefahr, Leistungsträger abgeben zu müssen, auch wenn beispielsweise in Russland oder Ukraine noch einige Wochen Transfers möglich sind.

Salah zieht es nach London

Doch auch ohne weitere Abgänge, die im Sommer zwangsläufig wieder folgen werden, wurde die Super League in den letzten Wochen geschwächt. Allen voran ist natürlich der Wechsel von Mohamed Salah für mehr als 13 Millionen Euro vom FC Basel zum FC Chelsea zu nennen. Der Ägypter, der in den vergangenen Monaten nicht nur in der Champions League, sondern auch im nationalen Spielbetrieb überzeugte, darf sich nun im Starensemble der Blues beweisen, wobei abzuwarten bleibt, ob sich Salah dort durchsetzen kann.

Izet Hajrovic neu bei GalatasarayIn Richtung Türkei hat sich derweil Izet Hajrovic verabschiedet, der Galatasaray Istanbul bei der erhofften Aufholjagd helfen soll. Für den 22 Jahre alten Nationalspieler Bosniens kassiert der Grasshopper-Club Zürich eine Ablöse von 3,5 Millionen Euro, die zur Finanzierung des Etats unerlässlich ist. Nichtsdestotrotz machte Trainer Michael Skibbe, der auf der anderen Seiten seinen Wunschspieler Theofanis Gekas nicht bekommen hat, kein Geheimnis daraus, dass der Verlust von Hajrovic schmerzt. Der flexibel einsetzbare Offensivmann, der sich in Istanbul an der Seite von Weltstars wie Didier Drogba oder Wesley Snejder für einen Platz im bosnischen WM-Kader empfehlen möchte, erzielte in der Hinrunde bei 15 Einsätzen sechs Tore und bereitete vier Treffer vor.

Braunschweig schnappt sich Khelifi 

Nicht ganz so gut liest sich die Bilanz von Salim Khelifi, der es für den FC Lausanne-Sport bei 18 Spielen auf zwei Tore und eine Vorlage brachte. Dennoch erhielt der 20-Jährige ein Angebot von Eintracht Braunschweig und schloss sich für 500.000 Euro dem Schlusslicht der deutschen Bundesliga an, wo Khelifi einen Vertrag bis 2018 erhielt und mehr als Perspektivspieler denn als sofortige Hilfe eingeplant ist.

Ebenfalls der Super League den Rücken gekehrt hat Innenverteidiger Dusan Veskovac, der für rund 800.000 Euro von den Young Boys Bern zum FC Toulose gewechselt ist und in der französischen Ligue 1 verstärkt in den Fokus der serbischen Nationalmannschaft rücken will. Der 27-Jährige, der einen Vertrag bis 2017 erhielt, war bei den Young Boys seit der Rückrunde der letzten Saison eine feste Größe.

Foto: Ultraslansi/ Wikimedia

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FC Basel: Mohamed Salah zum FC Chelsea – Kommt noch Ersatz?

Es war zwar schon seit längerem nur noch eine Frage der Zeit, bis Mohamed Salah den FC Basel verlassen würde, doch dass der Ägypter schon in dieser Winterpause der Schweizer Super League den Rücken kehrt, war nicht unbedingt zu erwarten. Doch letztlich hat es die Situation so ergeben, dass der FC Chelsea durch den bevorstehenden Verkauf von Juan Manuel Mata an Manchester United Bedarf in der Offensive hatte und die für den Sommer geplante Verpflichtung Salahs nun eben schon frühzeitig unter Dach und Fach gebracht hat.

Logo vom englischen Fussballclub FC ChelseaSalah, der auch vom FC Liverpool und von Newcastle United umworben wurde, kostet nach BBC-Informationen eine Ablöse von elf Millionen Pfund bzw. umgerechnet rund 13,4 Millionen Euro. Viel Geld für den FC Basel, der indes einmal mehr gezeigt hat, wie man aus wenig viel macht. So kam Salah im Sommer 2012 für rund zwei Millionen Schweizer Franken als Ersatz für den für etwa elf Millionen Euro zum FC Bayern München gewechselten Xherdan Shaqiri aus seiner Heimat von Arab Contractors SC nach Basel und bringt nun umgerechnet in Franken fast das Zehnfache in die Kassen des Schweizer Meisters.

Weil Salah, der insbesondere in der Champions League bei den beiden Basler Siegen gegen Chelsea als Torschütze glänzte und in 79 Spielen der Super League für Basel auf 20 Tore und 17 Vorlagen kam, aber auch sportlich eine große Lücke hinterlässt, beratschlagen die Verantwortlichen in Basel im Moment, wie bis zum Transferschluss Ende Januar verfahren werden soll. Trainer Murat Yakin betonte dabei gegenüber “Blick“, das eingenommene Geld nicht unbedingt noch im Winter investieren zu müssen, ließ aber auch durchblicken, schon noch gerne Verstärkung haben zu wollen: “Wir haben in den eigenen Reihen auch gute Offensivspieler, die jederzeit Spieler ersetzen können. Wir schauen jetzt mal, was im Januar noch möglich ist. Im Januar kann man ja nicht die besten Spieler wegholen. Aber wir setzen alles daran, dass wir gute Spieler holen können.“

Trotz des Abgangs von Salah genießt aber weiterhin ein neuer Spieler für die im Moment dünn besetzte Innenverteidigung Priorität. Weil mit Nationalspieler Fabian Schär, Ivan Ivanov und Gasto Sauro drei von vier zentralen Abwehrspielern in Yakins Kader nicht einsatzfähig sind, erscheint die Verpflichtung eines zusätzlichen Defensivmanns nicht nur sinnvoll, sondern auch zwingend notwendig. Eine konkrete Spur gibt es in dieser Hinsicht allerdings noch nicht.

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Grasshopper-Club Zürich: Amir Abrashi und Shkelzen Gashi umworben

Zwei Wochen vor dem Start in die Rückrunde der Schweizer Super League hat der Grasshopper-Club Zürich ein Testspiel während des Trainingslagers im spanischen Marbella gegen den deutschen Bundesligisten 1. FC Nürnberg mit 0:1 verloren. Für das Tor des Tages für den Club sorgte dabei ausgerechnet der Schweizer Nationalspieler Josip Drmic, der bis zum Sommer 2013 noch für den Lokalrivalen FC Zürich spielte und keinen Hehl daraus machte, dass Treffer gegen die Grasshoppers noch immer und selbst in Freundschaftsspielen etwas Besonderes sind.

Stadion der Grasshoppers ZürichWeil mit Milan Vilotic, Toko und Mergim Brahimi drei Akteure verletzt ausfielen und Nürnberg in der Vorbereitung wegen des eine Woche früher erfolgenden Starts der Bundesliga schon weiter ist, war GC-Trainer Michael Skibbe mit der Vorstellung seiner Elf nicht unzufrieden.

Auch Amir Abrashi und Shkelzen Gashi, die beide in der ersten Elf standen, präsentierten sich in guter Frühform, womit das aufgekommene Interesse anderer Klubs an den beiden schweizerisch-albanischen Doppelbürgern nicht kleiner werden dürfte. Für den 23 Jahre alten Abrashi soll sich Medienberichten aus Italien zufolge Catania Calcio, Schlusslicht der Serie A interessieren. Dass GC den zentralen Mittelfeldspieler, der noch einen Vertrag bis 2015 besitzt, in der Winterpause ziehen lässt, ist jedoch so gut wie ausgeschlossen. Jedenfalls wäre es im Kampf um die Meisterschaft das völlig falsche Signal einen unumstrittenen Stammspieler und Leistungsträger ohne Not ziehen zu lassen.

Um Gashi wirbt laut der albanische Zeitung „Koha Ditore“ der ukrainische Erstligist Zorya Lugansk, der dem 25-Jährigen sicherlich in finanzieller Hinsicht mehr bieten könnte als die Grasshoppers. Allerdings besitzt auch Gashi, der in dieser Saison mit fünf Treffern und vier Vorlagen zu den auffälligsten Akteuren der Skibbe-Elf zählte, obwohl er bei 16 Einsätzen achtmal nur eingewechselt wurde, noch einen Vertrag bis 2015, womit die Lage die gleiche ist wie bei Abrashi.

Unterdessen kommt GC im Werben um Wunschstürmer Theofanis Gekas weiterhin nicht entscheidend voran, weshalb Coach Skibbe gegenüber “Blick“ durchklingen ließ, bei der Suche nach Verstärkungen auch andere Alternativen zu prüfen. Zweifelsohne würde Skibbe aber am liebsten Gekas, den er aus der gemeinsamen Zeit bei Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt kennt, in seinem Kader begrüßen, wobei langsam, aber sicher die Zeit davon läuft. Bis Ende Januar, wenn europaweit von wenigen Ausnahmen abgesehen die Transferliste für diese Saison schließt, wird aber in jedem Fall eine Entscheidung fallen. Im Moment sollte man aber eher nicht darauf wetten, dass Gekas dann für GC aufläuft.

Foto: BrianKohn / Wikimedia

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Grasshopper-Club Zürich: Theofanis Gekas soll den Angriff verstärken

Wenn die Schweizer Super League am ersten Februar-Wochenende in die zweite Halbserie starten, dürfen sich die Fans auf überaus spannende Monate freuen, trennen den FC Basel als Spitzenreiter doch lediglich vier Punkte vom FC St. Gallen auf Rang fünf. Neben Titelverteidiger und Top-Favorit Basel sowie St. Gallen dürfen sich auch die Young Boys Bern, der FC Luzern und der Grasshopper-Club Zürich noch reelle Chancen auf die Meisterschaft ausrechnen.

Fussballspieler Theofanis GekasGleich zum Rückrundenauftakt steht dabei ein absolutes Spitzenspiel an, wenn Luzern als Tabellenzweiter die drittplatzierten Grasshoppers zu Gast hat. Und die Grasshoppers wollen offenbar nichts unversucht lassen, um erstmals seit 2003 und zum 28. Mal insgesamt wieder Schweizer Meister zu werden. So bemüht sich der Tabellenzweite des letzten Jahres in diesen Tagen intensiv um die Verpflichtung von Theofanis Gekas, der im Jahr 2007 Torschützenkönig der deutschen Bundesliga war und seine Treffsicherheit auf hohem Niveau schon über einen langen Zeitraum nachgewiesen hat.

Trainer Michael Skibbe, der bereits bei Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt mit Gekas zusammengearbeitet hat, macht gegenüber “Blick“ jedenfalls keinen Hehl daraus, dass er den mittlerweile 33 Jahre alten Griechen gerne in seinen Reihen hätte: “Einen Spieler wie ihn hätten wir natürlich gerne bei uns in der Mannschaft. Wir haben Interesse an ihm. Aber es hängt nicht nur von uns ab, ob es klappt.“

Ob die Verpflichtung des Angreifers, der in 69 Länderspielen für Griechenland 24 Tore erzielt hat, zustande kommt, hängt auch davon ab, ob es zu einer Einigung mit dem türkischen Erstligisten Konyaspor kommt. Dieser soll Gerüchten zufolge seinen Verpflichtungen nicht immer nachgekommen sein, weshalb Gekas den Verein wegen ausstehender Gehaltszahlungen nach nur wenigen Monaten schon wieder verlassen möchte.

Obwohl Skibbe in Gekas “eine gute Ergänzung und Verstärkung“ sähe, müsste erst abgewartet werden, ob der schlitzohrige Angreifer noch einmal zu seiner alten Torgefährlichkeit findet. In der laufenden Saison gelangen dem 1,79 Meter großen Stürmer nur noch für seine Verhältnisse enttäuschende zwei Tore in elf Spielen der Süper Lig, wobei dafür fünf Vorlagen ein starker Wert sind. Mit einigen Wochen Training unter seinem Ex-Coach Skibbe, unter dem Gekas für Leverkusen und Frankfurt in 70 Bundesliga-Spielen 31 Tore erzielt hat, scheint aber gut möglich, dass ihm auch in der Schweiz eine starke Trefferquote gelingt. Sollte Gekas tatsächlich zum Volltreffer werden, würden die Chancen der Grasshoppers auf die Meisterschaft jedenfalls sicher nicht geringer.

 

Foto: Andreas Nowak / Wikimedia

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FC Basel: Murat Yakin verlängert und sucht nach Verstärkung

Trainer von FC Basel: Murat JakinNachdem im Herbst Gerüchte über einen zeitnahen Abschied von Murat Yakin vom FC Basel die Runde machten und der Coach des Schweizer Meisters in den Wochen danach sowohl mit Lazio Rom aus der italienischen Serie A als auch mit Hannover 96 aus der deutschen Bundesliga, die sich jeweils von ihren Trainern getrennt hatten, in Verbindung gebracht wurde, herrscht seit kurzem nun Klarheit.

Wie der FCB mitteilte, hat Yakin seinen am Ende der Saison auslaufenden Vertrag, der sich nur im Erfolgsfall automatisch um ein Jahr verlängert hätte, bis 30. Juni 2015 ausgedehnt. Enthalten ist im neuen Vertragswerk auch wieder eine Option auf ein weiteres Jahr, die vermutlich wiederum an bestimmte Erfolge gekoppelt ist. Präsident Bernhard Heusler, dem ein schwieriges Verhältnis zu Yakin nachgesagt wird, hat mit dieser Entscheidung ein Zeichen gesetzt und kann nun gemeinsam mit Yakin sowie Sportdirektor Georg Heitz die weitere Personalplanung vorantreiben.

Diese sieht möglicherweise schon im Winter die Verpflichtung eines neuen Innenverteidigers vor. Grund dafür ist der Ausfall von Abwehrchef Fabian Schär, der nach seiner Knie-OP erst Ende Februar wieder ins Training einsteigen kann und folglich wohl nicht vor Mitte März wieder als vollwertige Kraft zur Verfügung stehen wird. Weil ohne Nationalverteidiger Schär nur der 20 Jahre alte Arlind Ajeti, Neuzugang Ivan Ivanov und der in der Gunst von Yakin nicht sonderlich hoch stehende Gaston Sauro für die beiden Plätze im Abwehrzentrum zur Verfügung stehen, wäre es auch objektiv gesehen sinnvoll, einen weiteren gestandenen Innenverteidiger hinzuzuholen. Entsprechende Gedankenspiele bestätigte Sportdirektor Heitz nun gegenüber der Zeitung “Blick“: “In der Innenverteidigung holen wir eher einen Spieler, als dass wir einen abgeben. Es sind Überlegungen vorhanden, einen Ersatz für Fabian Schär zu holen.“

Als Kandidat gehandelt wird Nationalspieler Tim Klose, der im vergangenen Sommer für stolze sechs Millionen Euro vom 1. FC Nürnberg zum VfL Wolfsburg gewechselt ist, dort hinter Naldo und Youngster Robin Knoche nur Innenverteidiger Nummer drei ist. Mit Blick auf die WM in Brasilien und seine Stammplatzchancen benötigt Klose zwar regelmäßige Spielpraxis, doch ist Wolfsburg nicht dazu bereit, den kopfballstarken Defensivmann ziehen zu lassen. Klar ist indes, dass ein neuer Abwehrspieler keine Kurz- oder Notlösung sein soll, wie Heitz verdeutlicht: „Leihgeschäfte tätigen wir eher, wenn wir auch eine Kaufoption erhalten.“

Bei Klose scheint eine solche Konstellation aber völlig ausgeschlossen. Womöglich wird Basel aber in Portugal fündig, wo sich Yakin und Heitz am vergangenen Wochenende zur Spielerbeobachtung aufgehalten haben sollen.

 

Foto: Florian K. / Wikimedia

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FC Basel: Yann Sommer auf dem Sprung zu Borussia Mönchengladbach?

Nach wochenlangem Schweigen hat sich Marc-Andre ter Stegen am Montag pünktlich zum Trainingsauftakt bei Borussia Mönchengladbach zu seinen Zukunft geäußert. Nicht ganz unerwartet, von Gladbachs Fans und Verantwortlichen aber dennoch anders erhofft, teilte der aus der eigenen Jugend stammende Torhüter mit, das vorliegende Angebot zur Verlängerung seines am 30. Juni 2015 auslaufenden Vertrages nicht anzunehmen.

Yann Sommer Fußballspieler
Wechselt Yann Sommer zu Gladbach?

Die Folge dieser Entscheidung ist, dass ter Stegen Mönchengladbach aller Voraussicht nach schon im kommenden Sommer verlassen wird, wobei das Ziel des 21 Jahre alten Torhüters ein offenes Geheimnis ist. Spanische Medien haben schon vor Wochen vermeldet, dass ter Stegen beim FC Barcelona die Nachfolge der zum Saisonende scheidenden, langjährigen Nummer eins Victor Valdes antreten soll.

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl zeigte sich zwar enttäuscht, richtete den Blick aber zugleich nach vorne, auch in Erwartung eine Ablöse im zweistelligen Millionenbereich: “Es ist auch eine Chance, du könntest exorbitant viel Geld einnehmen und damit werden wir versuchen, gut umzugehen.“

Oberste Aufgabe von Eberl und Trainer Lucien Favre ist es nun, einen neuen Torhüter zu verpflichten. Die aktuelle Nummer zwei Christopher Heimeroth jedenfalls hat keine Chancen, dauerhaft zum Stammkeeper aufzusteigen. Spekuliert wird bereits seit längerem reichlich und jetzt, nachdem der Abschied ter Stegens fix ist, dürfte die Gerüchteküche nochmals mehr brodeln.

Nach Informationen des “Express“ soll man sich in Gladbach vor allem auf Betreiben Favres, der gerne seinen Landsmann an den Niederrhein lotsen würde, bereits auf Yann Sommer vom FC Basel als Wunschkandidat festgelegt haben. Der 25 Jahre alte Schweizer besitzt zwar noch einen Vertrag bis 2015, würde aber wohl die Freigabe erhalten, wenn die Ablöse stimmt. Kommt der Wechsel zustande, wäre Sommer der zweite Schweizer Torhüter in Mönchengladbach. Jörg Stiel brachte es zwischen 2001 und 2004 zum Publikumsliebling, war aber sportlich nicht immer unumstritten.

Neben Sommer machen in Gladbach aber noch die Namen zahlreicher weiter Torhüter die Runde, die allesamt ihr Qualitäten in der Bundesliga schon bewiesen haben. Häufig genannt werden vor allem Oliver Baumann vom SC Freiburg und Ron-Robert Zieler von Hannover 96, für die beide ebenfalls eine Ablöse fällig wäre. Gleiches gilt auch für den aufstrebenden Timo Horn vom Zweitliga-Spitzenreiter 1. FC Köln, wobei Kölns Sportdirektor Jörg Schmadtke bereits ausgeschlossen hat, den hochveranlagten Torhüter oder irgendeinen anderen Spieler an den Erzrivalen zu verkaufen.

Wann eine Entscheidung fällt, ist offen, doch ist davon auszugehen, dass Gladbach an einer schnellen Lösung interessiert ist, um anschließend wieder die Konzentration auf die durchaus mögliche Qualifikation für die Champions League richten zu können.

Foto: henrikalexandersen / Wikimedia

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